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| März 2004 | kontakt@okf-sued.de |
Israel"Palästinensischer Bin Laden"Kommentar zum Tod des Hamas-Führers(28.03.04). - In Europa wird wenig verstanden, dass sich Israel mit den Terrorgruppen der Palästinenser im Kriegszustand befindet. Es wird übersehen, dass alle Versuche zur Einigung hintertrieben wurden. Ernsthaft stellt sich doch die Frage, wie die IDF (Israel Defense Forces) auf die Bombenangriffe reagieren sollen? Mit weiteren Gesprächsangeboten? Mit Bomben auf Flüchtlingslager? Mit der Abriegelung palästinensischer Gebiete oder etwa gar nicht? Verhandlungen mit faschistischen Terrorgruppen, die absolut darauf aus sind Juden zu töten und Israel zu zerstören, sind nicht möglich. Hätte man mit Hitler oder Göbbels verhandeln können? Israelische Politiker haben deshalb die Ausschaltung des Hamas-Führers Scheich Jassin gerechtfertigt. Er sei für zahlreiche Terrorangriffe auf israelische Zivilisten verantwortlich und kann als "palästinensischer Bin Laden" angesehen werden. Die früher angewandte Methode der kollektiven Bestrafung war fragwürdig und wird zurecht nicht mehr gewählt. Zentral ist der Schutz Israels, also die Abwehr zukünftiger Terrorattacken, dazu ist der Schutzzaun und dazu sind Maßnahmen zur Schwächung der Terrorstrukturen eine angemessene Methode. Hätten die USA rechtzeitig, d.h. frühzeitig den saudischen Terroristen Bin Laden erwischt, dann hätte der Welt wohl einiges erspart werden können. Mit den Raketen auf den glühenden Antisemiten Jassin, der die palästinensische Jugend zum Judenmord aufrief und weiter verheizen und verhetzen wollte, ist die Terrorstruktur der Hamas enthauptet worden. Alle Nachfolger müssen befürchten sein Schicksal zu teilen. Der Schlag war eine Antwort auf ein Doppelattentat der Hamas, dass gefährlich nahe an einer chemischen Fabrik stattfand. Es bestand die Gefahr, dass durch die Freisetzung von Gas viele Menschen gefährdet würden. Für Israel war das ein Warnschuss. Trotz bestehender Ängste ist eine Mehrheit in Israel für die Politik Sharons. Für AntifaschistInnen ist es selbstverständlich Israel zu verteidigen und sein recht zu unterstützen im Krieg gegen die faschistische Hamas auch gegen deren Führung vorzugehen. (mak)
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