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Palästinensische Attentäter haben wieder sehr viel Blut vergossen. Nach der Aufkündigung durch Taten war die Kündigung der Waffenruhe nur mehr eine Formalie.
In Jerusalem sprengte sich am 19.8.03 ein Selbstmordattentäter in einem Bus in die Luft, riss zwanzig Menschen mit sich in den Tod und verletzte hunderte Menschen, oft schwer. Es traf vor allem Familien mit vielen Kindern, darunter auch Kleinkindern, die von einem Besuch an der Klagemauer heimkehren wollten. Dem Islamisten, der von der Hamas kam, die sich eilfertig zu der Bluttat bekannte, war bewusst, dass er viele Kinder töten würde, denn er konnte sehen, wer sich in dem voll besetzten Bus befand. Er tat dies bewusst und voll des fanatische Stolzes, denn sein antisemitisches Weltbild verlangt von ihm Juden zu töten.
Hört man allerdings die Kommentare deutscher Medien, dann ist von diesen faschistischen Motiven des Attentäters - und vieler anderer vor ihm - nicht die Rede. Stattdessen wird unverhohlen Israel beschuldigt, die Zeit nicht genutzt zu haben und der eigentlich Verantwortliche zu sein. Man fordert Israel auf, die Sperren aufzugeben, seine Sicherheit völlig zu entblößen und den Palästinensern alle Freiheit einzuräumen. So etwa ein Kommentator im Deutschlandfunk am 20.08.03 nur wenige Stunden nach der blutigen Aufkündigung der Waffenruhe durch arabische Islamisten. Es wäre blauäugig zu glauben, der Massenmord sei die Tat eines einzelnen oder einer regionalen Gruppe der Hamas. Diese Organisation ist streng hierarchisch organisiert und alle Attentate werden von oben angeordnet oder auch unterbunden. Im deutschen Fernsehen wurden nach dieser grausamen Bluttat erstmals Bilder von blutüberströmten und verstümmelten Menschen gezeigt, was die liberale Tageszeitung Frankfurter Rundschau (FR), zu einem aufgebrachten Kommentar veranlasste: Voyerismus, blanke Gier der Medien, sensationalistisch, Vereinfachung tönte der comment, nicht ohne der Verurteilung des Terrors einen Verweis auf Israels "brutale Politik" nachzuschieben. Von Islamismus und eliminatorischem Antisemitismus wieder einmal kein Wort! Warum? Ist nicht diese Art der Meinungsmache eine grobe Vereinfachung, die den Charakter des antiisraelischen Terrors schlicht ausblendet? Der Hinweis auf die "brutale Politik" bezieht sich auf die Liquidierungen islamistischer Führer durch die israelische Armee. Diese aber sind die Antwort auf den Terror gegen israelische Zivilisten und Militärposten, der darauf abzielt die Juden möglichst zahlreich zu ermorden und der mit Befreiungskampf nichts zu tun hat. Die gezielte Ausschaltung islamistischer Terrorfürsten ist jedenfalls besser als weitgreifende Strafmaßnahmen gegen die Bevölkerung in den besetzten Gebieten. Denn es sind die ideologischen und organisatorischen Köpfe der Islamisten, die die mörderische Linie vorgeben und die Anschläge befehlen. Diese Leute sind es, deren Absicht es ist, alle Friedensbemühungen zu zerstören und das Blutvergießen fortzusetzen. Israels Führung war gerade im Begriff die Räumung besetzter Städte, die besetzt wurden um den Terror einzudämmen, im Westjordanland vorzubereiten und die Umsetzung der Freigabe war bereits terminiert. Sie verfolgt weiterhin das Ziel die Bildung eines palästinensischen Staates möglich zu machen, der die Sicherheit Israels nicht gefährdet. Dazu aber ist es erforderlich, dass die Regierung der Palästinenser mit den Faschisten bricht und deren Organisationen zerschlagen werden - eine Entwaffnung ist das Mindeste. (hs)
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